Kugelmühlen

Kugelmuehlen sind Geraete, bei denen ein Produkt einer Belastung durch (Mahl-)Kugeln ausgesetzt wird. Kugelmuehlen unterscheiden sich im Wesentlichen durch die unterschiedliche Art dieser Belastung, die grundsaetzlich in Scherung, Reibung und Kollision zu unterteilen ist, wobei eine klare Trennung nur selten moeglich ist. Die Kugeln uebernehmen dabei die Aufgabe, kinetische Energie von einem rotierenden Behaelter (Rollenmuehle, Ballmill oder Trommelmuehle) oder einem rotierenden Rotor (Simoloyer) auf das Produkt zu uebertragen. In Kugelmuehlen die einen hohen kinetischen Energieeintrag zulassen (Simoloyer) erfolgt diese Uebertragung vorwiegend durch Kollision frei fliegender Kugeln, in minder-kinetischen Systemen (z.B. Rollenmuehle) durch Scherung und Reibung in einem abrollenden Kugelpaket.

Anwendung:

Der Anwendungsbereich von Kugelmuehlen reicht in Abhaengigkeit zum verwendeten System und damit zur Art der Beanspruchung von Mischen, Dispergieren, De-Agglomerieren und Zerkleinern bis hin zur Beeinflussung der Gefuegestruktur von Werkstoffen u.U. verbunden mit chemischen und mit Festkoerperreaktionen, was zum Mechanischen Legieren fuehren kann. Nachfolgend sind die unterschiedlichen Produktgruppen nach abnehmender Kinetik aufgelistet:

thumbnail of 2017 HKP devices in useHKP devices in use

  • Trommelmühle
  • Kugelmühle
  • Rollenmühle

 

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  • Simoloyer
  • HV-Simoloyer